Ups – we did it again!
Wie die Zeit verfliegt. Jetzt sind schon wieder über 5 Wochen ins Land gegangen und ich habe Euch nach dem Halbfinale – zumindest schriftlich – einfach hängen lassen. Es gab einfach bessere Dinge zu tun! Zum Beispiel die Titelverteidigung:
Deutscher Meister 2011 im Floorball KF ist und bleibt der TSV Berkersheim!
Zum Finaltag gibt es nicht mehr soviel zu sagen. Um dem Fluch der Niederlagen bei Spielen, die in der Morgendämmerung starten (also vor 10 Uhr), zu begegnen, standen wir zum Halbfinale bereits um 8 Uhr in der Halle um sämtliche Müdigkeit aus dem Körper zu trainieren. Hat geklappt. Im 1. Halbfinale haben wir die Jungs des VfL Red Hocks Kaufering mit 6:2 besiegen können. Der deutsche U19 Vizemeister musste zwar auf den einen oder anderen Spieler verzichten, dennoch hatten wir mehr Gegenwehr erwartet. Naja U19 vs. Ü30 – da hat wohl die Erfahrung gewonnen
Da sich im 2. Halbfinale der SSC Hochdahl in einem hochspannenden Spiel (so wurde es berichtet – wir waren da gerade Pizzaessen) mit 8:6 gegen den Gastgeber TV Südkamen durchsetzen konnte, kam es zur Neuauflage des Finales vom Vorjahr: TSV Berkersheim vs. SSC Hochdahl. Das das ein heißer Tanz werden würde war klar. Mit 4:3 gewann Hochdahl die Partie – wenn man nach Strafzeiten gehen würde, da aber auch im Floorball nur Tore zählen hat dann doch der TSV Berkersheim gewonnen und zwar mit 3:1. Wie ich meine auch verdient, da wir das Spiel klar dominiert haben und im Gegensatz zu Hochdahl unsere Chancen genutzt haben. Die Entstehung des 2:1 wird man wohl noch länger diskuttieren, ich persönlich habe in der Aktion kein Foul gesehen. Eine weitere Analyse zum Spiel kann man übrigens auch auf Floorball-Hessen.de nachlesen.
So. Geil. We did it again! Yes Sir!
Zurück in Frankfurt sind wir noch schön alle zusammen im Bier- bzw. Äpplergarten Essen gegangen. Nach der “lautstarken” Fahrt über die Berger dorthin wusste dann auch ganz Bornheim Bescheid – zumindest, dass ein paar betrunkene kalkbirnige Skandinavier wohl Deutscher Meister geworden sind… in was auch immer
Großen Extradank noch einmal an die wunderbare Fanbase, die uns am WE begleitet sowie zum Teil am Finaltag extra um 4.30h aufgestanden ist um uns zu unterstützen! Dazu gehört auch Arjan, der als Ersatztorhüter Sonntagfrüh extra noch angereist ist – toller Einsatz! Vielen vielen lieben Dank an Euch alle!
Hier noch ein paar tolle Fotos von Stefan Szlapinski aus dem Oldenburger Team, mehr Bilder gibt’s auf deren Homepage:
Weitere Artikel zur Floorball KF DM 2011:
Ein Berkersheimer Sommermärchen (TSV Berkersheim)
Berkersheim ist Deutscher Meister (Frankfurter Neue Presse)
Die Deutschen Meister 2010/2011 (Unihockey Portal)
Nachtrag: TSV Berkersheim Kleinfeldmeister 2010/2011 (floorball.de)
Interview mit den Champions 2011 (floorball-hessen.de)
Berkersheim verteidigt Meistertitel (floorballmagazin.de)
Der UHC Berlin gegen die Eliten Deutschlands (UHC Berlin)
Deutsche Floorball Meisterschaften Kleinfeld 2011 (Floorball Iserlohn)
TVS-Traum endet im Halbfinale (derwesten.de > In diesem Artikel hat sich ein Fehler eingeschlichen – wer findet ihn!?)
Und hier noch alle Resultate des Wochenendes sowie alle Fakten zum Finale:


Floorball DM 2011 – TSV Berkersheim im Halbfinale
Na geht doch! Schwach anfangen und dann stark nachlassen… gilt nicht für uns! Mit zwei Siegen in den letzten beiden Gruppenspielen schaffen wir die Wende und machen die Niederlage aus dem ersten Spiel gegen Südkamen wieder wett. So zieht der TSV Berkersheim wahrscheinlich sogar als Gruppenerster ins Halbfinale der Floorball DM 2011 ein und wahrt damit die Chance den Titel zu verteidigen.
Im Spiel gegen den UHC Berlin haben wir gleich in den ersten Minuten gezeigt, dass man doch noch mit uns rechnen muss. Bereits in der ersten Minute klingelt es im Kasten der Berliner zum ersten Mal. Nach 2:25 min steht es bereits 3:0 für den TSV. Das Team gewinnt an Sicherheit, kontrolliert das Spiel und holt sich das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Partien. Zu Pause steht es bereits 10:2. In der zweiten Hälfte stellt sich Berlin besser auf uns ein, zudem werden die Beine schwerer. Ungefährdet wird das Spiel 12:4 nach Hause gefahren.
Gegen die SG Siems / Tetenbüll wird es schwerer, die haben mit einem 5:2 Sieg gegen Südkamen aufhorchen lassen und mächtig Spannung in die Gruppe gebracht. Doch auch in diesem Spiel erwischt der TSV den besseren Start und netzt nach einer Minute erstmals ein. In Gedanken, dass es jetzt so weiter gehen wird wie gegen die Berliner wird das Team nachlässig und in der 3. Minute mit dem Ausgleich bestraft. So blöd es klingt, aber das war wichtig, nun ist das Team gewarnt und kommt zurück ins Spiel. Zur Pause wird eine 3:1 Führung erarbeitet. Mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 kurz nach der Pause (in Unterzahl) macht es Siems noch einmal spannend. Wenn ein Spiel auf der Kippe steht kann man sich in der Regel auf einen verlassen: Jani regelt das. Mit zwei Toren in der 6. Minute sorgt er wohl für die Vorentscheidung. Siems bleibt natürlich gefährlich, muss aber auch alles nach vorne werfen. Jetzt macht sich auch die nominelle Überlegenheit langsam bemerkbar. Siems mit nur zwei Blöcken, der TSV mit drei. Der TSV schaltet gegen Ende nen Gang zurück um das Ergebnis zu sichern, die stark kämpfende SG Siems/Tetenbüll kann zwar noch zweimal einnetzen, kommt aber nicht mehr ran. Die Alt-Herren-Mannschaft des TSV Berkersheim gewinnt verdient mit 7:4 und steht im Halbfinale.
Auf wen wir dort treffen steht noch nicht fest. Den ersten Platz in der Gruppe B wird wohl Hochdahl machen. Dahinter ist noch alles offen.
Operation Titeleverteidigung – TSv startet traditionell mit Niederlage
Gestern Abend schön gemütlich nach Kamen gerollt, pünktlich im Bett und um 8.40h standen wir umgezogen auf dem Feld. Bereit um die Eröffnungspartie gegen das starke Heimteam Südkamen zu gewinnen… oder eben auch nicht. Schon nach 12 Min. lagen wir 4:0 hinten, während Südkamen sich um 8 Uhr bereits einspielte saßen wir noch am Frühstückstisch (das Buffet konnte sich aber auch sehen lassen!). Traditionell haben wir dann eine ganze Weile gebraucht um ins Spiel zu finden. Ende der ersten Halbzeit schafften wir den Anschlusstreffer, zur HZ lagen wir 1:4 hinten. Nicht unmöglich, aber auch nicht leicht.
Mitte der 2.HZ konnten wir das 2:4 markieren, Land in Sicht. Eine 2+10 Minuten Strafe gegen Torhüter Waltteri 8 Min vor Schluss machte das Spiel zusätzlich spannend. Da keine Ersatztorhüter dabei war musste Tom ran, die Defense arbeitete doppelt so hart um ihn nicht unnötig zu beschäftigen. Südkamen spielte längst auf Zeit und setzte auf Konter. Die letzten 2:30 min hatten es dann insich: Vier Tore, davon 3 in der letzten Minute – leider mit dem besseren Ende für Südkamen. 5:6 ging das Spiel verloren.
Traditionell verlieren wir also die erste Partie am Morgen und kommen dann ganz stark zurück …. so der Plan!
Floorball Deutschland postet bei facebook regelmäßig Ergebnisse:
http://www.facebook.com/floorballdeutschland
Bharata-Pokal 2011: Berkersheim mit Freilos
Die erste Teilnahme des TSV Berkersheim am Bharata-Pokal (ehemals DUB-Pokal) startet vielversprechend mit einem Freilos. Auscheiden in der 1. Runde können wir schon einmal nicht mehr
Der TSV greift also erst am 16./17. Oktober ein und wird dann gegen den Sieger der Erstrundenpartie SG Erlensee/Mainz vs. SSF Dragons Bonn II auswärts antreten. Die Spielstärke der beiden Teams ist nicht so einfach einzuschätzen, das die SG aus Mainz & Erlensee erstmalig zusammen spielt und die zweite Garde des Bonner Erstligisten ist ebenfalls erstmalig am Start. Zumindest scheint das Vordringen in die 3. Pokalrunde nicht unmöglich für Berkersheim. Sollte dies gelingen stünden die Chancen auf ein interessantes Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten recht gut.
Leipzig – wir kommen!!!
Die weiteren Begegnungen des Bharata-Pokal 2011:
> Erstligisten = blau
> hessiche Teams = rot
1. Runde (18./19. September 2010):
Region Nord
TB Uphusen Vikings vs. ETV Hamburg
SG Blue Thunder Bordesholm/Itzehoe vs. TV Eiche Horn Bremen
SG Hamburg/Schenefeld vs. TV Lilienthal
Region Nordost
SV Rotta vs. Red Devils Wernigerode
Floorball Tigers Magdeburg vs. UHC Sparkasse Weißenfels
SV Chemie Genthin vs. Red Devils Wernigerode II
Region West
DJK Holzbüttgen vs. VBC Olympia 72 Ludwigshafen
SG Erlensee/Mainz vs. SSF Dragons Bonn II
Floorball Schriesheim/Heidelberg vs. SSF Dragons Bonn
Dümptener Füchse vs. Floorball Butzbach
Region Südost
MFBC Wikinger Grimma vs. Unihockey Igels Dresden
PSV Wikinger München vs. ESV Ingolstadt
USV TU Dresden vs. UV Zwigge 07
2. Runde (16./17. Oktober 2010):
Region Nord
(TB Uphusen Vikings – ETV Hamburg) vs. SG Mittelnkirchen/Stade
TSV Neuwittenbek vs. ( SG Blue Thunder Bordesholm/Itzehoe – TV Eiche Horn) Bremen
Teutonen Bielefeld vs. TSV Neuwittenbek II
Kieler Floorball Klub vs. (SG Hamburg/Schenefeld – TV Lilienthal)
Region Nordost
(SV Rotta – Red Devils Wernigerode) vs. UHC Sparkasse Weißenfels II
UHC Elster vs. (Floorball Tigers Magdeburg – UHC Sparkasse Weißenfels)
Saalebiber Halle vs. SG BA Tempelhof Berlin
(SV Chemie Genthin – Red Devils Wernigerode II) vs. UHK Kassel Rangers
Region West
(DJK Holzbüttgen – VBC Olympia 72 Ludwigshafen) vs. ASV Köln
(SG Erlensee/Mainz – SSF Dragons Bonn II) vs. TSV Berkersheim
(Floorball Schriesheim/Heidelberg – SSF Dragons Bonn) vs. Bosch Anchors Stuttgart
(Dümptener Füchse – Floorball Butzbach) vs. Westfälischer Floorball Club
Region Südost
(MFBC Wikinger Grimma – Unihockey Igels Dresden) vs. MFBC Löwen Leipzig
UHC Döbeln 06 vs. (PSV Wikinger München – ESV Ingolstadt)
Floor Fighters Chemnitz II vs. SG Adelsberg Floor Fighters
(USV TU Dresden – UV Zwigge 07) vs. SC DHfK Leipzig
Bharata
Deutscher Meister 2010: TSV Berkersheim
20. Juni 2010, 16:20h, Abpfiff des Finales in Hochdahl um die Deutsche Meisterschaft der Herren im Floorball Kleinfeld. Neuer Deutscher Meister ist der TSV Berkersheim aus Frankfurt!

Es war ein hart umkämpftes Spiel welches an Spannung wohl kaum zu überbieten war. Das (im Gegensatz zu uns) junge Team des SSC Hochdahl, angeführt von seinem herausragenden Kapitän Clemens Rühlemann erwischt einen Traumstart und kann bereits in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. Keine vier Minuten später erhöht Hochdahl auf 2:0 und setzte uns somit schwer unter Druck. Bereits in der Vorrunde zog der TSV Berkersheim mit 5:2 den Kürzeren. Ein Überzahlspiel für Berkersheim konnte nicht genutzt werden und erst in der 12. Minute gelang uns der Anschlusstreffer. Bereits die erste Halbzeit war extrem eng. Beide Teams zeigten eine konzentrierte und kämpferisch starke Partie.
Die zweite Hälfte des Spiels begann für uns mit einem kleinen Schock. Da wir wohl zu spät aus der Kabine kamen, gab es als Willkommensgruss gleich mal eine 2 Min. Strafe, die wir Gott sei Dank ohne Gegentor überstanden. In der 27. Minute konnten wir kurzfristig ausgleichen bevor wir eine Minute später bereits wieder in Rückstand gerieten. Während Hochdahl eine weitere Strafzeit gegen uns nicht verwerten konnte, wurden die Strafen gegen Hochdahl von Berkersheim eiskalt genutzt. So konnten wir 1:09 Min. vor Schluss auf 3:4 erhöhen und erstmals in dieser Partie in Führung gehen. Der Vorsprung und damit der Sieg und die Deutsche Meisterschaft wurde über die Zeit gerettet… GEIL!GEIL! GEIL!
Großes Lob, Anerkennung und Respekt für das Team, die freiwilligen Helfer und die Zuschauer des SSC Hochdahl! Es war wie schon im Jahr zuvor ein tolles Ambiente und es war soooooo knapp. Allein das Quentchen Glück hat diesmal wohl den Unterschied gemacht.
ETV Hamburg gewinnt Pokal & macht Hoffnung
Leider leider war ich nicht dabei als letztes Wochenende in Leipzig Geschichte geschrieben wurde. Mein Alternativprogramm hieß “Die Hochzeit meines besten Freundes” oder so ähnlich und nein, Julia Roberts wurde nicht gesichtet.
Da ich nicht vor Ort war kann ich es auch nicht wirklich wiedergeben, aber da sind zwei Dinge auf die ich gerne kurz eingehen möchte. 3 Tore in 33 Sekunden. Nochmal: 3 Tore in 33 Sekunden. Und das in einem Pokalfinale und auch noch gegen den UHC Weißenfels. Unglaublich! Das ist einer der Aspekte, die Floorball so spannend machen. Man kann sich nie sicher sein, Spiele können so schnell kippen bzw. sollte man bei Rückstand nie die Hoffnung aufgeben. Es geht immer noch etwas! Diese 3 Tore in 33 Sekunden wird so mancher Trainer in den kommenden Jahren in spannenden letzten Minuten als Argument anbringen, da bin ich mir sicher.
Der zweite Punkt ist die Tatsache, dass nach 8 Meisterschaften und 7 Pokalsiegen von Weißenfels in Folge es erstmalig einen anderen Sieger in Deutschland gibt. Schon die Meisterschaft in den Play-Offs der Bundesliga wurde Weißenfels nicht geschenkt und nun konnten die Hamburger trotz zahlreicher Ausfälle die Sensation perfekt machen. Sicher gehört beim Sport auch immer etwas Glück dazu, aber der Sieg der des ETV Hamburg macht definitiv Hoffnung. Hoffnung auf mehr Diversität & mehr Abwechslung im deutschen Floorball. Dazu gehört übrigens auch der Aufstieg des SSF Bonn in die 1. Bundesliga. Endlich ist ein Verein aus dem Westen in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. Das ist wichtig für die Entwicklung des Sports über Mitteldeutschland hinaus.
Ich stelle fest – Floorball in Deutschland ist auf einem guten Weg!
Floorball Village ISPO 2010 – Fazit
Die zentrale Frage “Was bringt der Auftritt auf der ISPO?” eigentlich nur mit einer Gegenfrage beantworten: “Kann man es sich leisten dort nicht vertreten zu sein?” Sicher wird man durch den Auftritt auf der ISPO nicht direkt mehr Leute dazu bringen zum Floorball-Schläger zu greifen, aber gerade die Showspiele helfen denke ich schon dabei die Sportart bekannter zu machen. Von daher würde ich sagen – ja, auch 2011 wieder machen.
Das man bei der Orga immer Sachen besser machen kann ist klar. Leider gestaltet sich das nicht immer als einfach, da Änderungen von verantwortlichen auch gewollt sein müssen. Der Aufbau des Floorball Villages war leider nicht sehr einladend, dass kann und muss man von der Aufteilung 2011 besser machen. Das ist sicher auch keine Budgetfrage. Dazu würde nicht nur ich Änderungen an der Programmgestaltung vornehmen. Sobald auf dem Feld gespielt und moderiert wurde sind die Leute stehen geblieben. Das war leider nur 4x am Tag für 20 min der Fall. Würde man das Programm ausbauen und öfter Demonstrationswettbewerbe laufen lassen würde man deutlich mehr Leute erreichen. Es müssen ja nicht immer alle durchspielen. Hier liegt jedenfalls noch viel Potenzial brach.
Für mich persönlich war es eine super Erfahrung auch mal was anderes zu sehen als das hessische Floorballgestochere
Habe viele nette & gute Gespräche gehabt und neue Leute kennengelernt – won’t miss it! Ob ich mir dafür noch einmal 3 Tage Urlaub nehmen würde… wohl eher nicht. Ich werde aber auf jeden Fall als Besucher 2011 wieder dabei sein.
Floorball Village ISPO 2010 – Give aways
Abends ging’s dann oft gemeinsam Essen und dann ab ins Bett. Der eine früher, der andere später. Ich eher früher. Mit den zum Teil noch deutlich jüngeren Kollegen konnte ich einfach nicht mithalten. Macht nichts – die haben es richtig gemacht! Am Montag Abend gab’s ne große Austeller Party in einer der Hallen. Essen & hauptsächlich alkeholische Getränke umsonst bis der Arzt kommt oder alles alle ist. An der Havanna Club Bar war dann irgendwann, nachdem bereits eine Stunde lang das Mischungsverhältnis Cola-Rum bei 50-50 lag, … genau, die Cola alle! Als Trophäe bzw. Mitbringsel gab es ISPO Mützen sponsored by Marmot. Es gab teamintern wohl einen Battle wer der meisten Mützen einheimsen konnte. Die Mützen gibt’s demnächst übrigens für 49,90 € bei Jamasi.de & Unihockeystar.de
Ich gebe zu, dass ich bei der Fete doch auch gerne dabei gewesen wäre. Danke auch nochmal an Fabian für die zwei Mützen – ich trage sie mit Stolz!
Genial war natürlich, dass man mal die Möglichkeit hatte mehrere Schläger der verschiedenen Marken auszuprobieren und sich zum Teil auch schon die Modelle der kommenden Saison zumindest ansehen konnte. Von Blast konnte ich einen Testschläger abstauben den ich demnächst im Training mal auf Herz & Nieren testen werde. Die ersten Aktionen auf der ISPO haben einen guten Eindruck hinterlassen. Persönlich fand ich auch die Modelle von Salming noch sehr gut. Hier hat mir vorallem der Quest 02 sehr gut gefallen.
Floorball Village ISPO 2010 – Täglich Brot
Montag früh geht’s los. 7h aufstehen, frühstücken sofern’s was gibt und ab zur U-Bahn. Oh Wunder wir sind nicht die einzigen die zur Messe wollen. Versuchen Sie mal 20 Erwachsene Menschen in einen Mini zu packen – ungefähr so sah’s nicht nur aus, so hat’s sich auch angefühlt. Schaffen es trotzdem irgendwie in die Bahn rein. Das Spiel wiederholt sich die kommenden Tage.
So, endlich auf der Messe. Los geht’s. Als Hersteller sind Unihoc, Zone, Exel, canadien, Blast, Cobra, Salming & Real Stick am Start. Neben einigen Spielern aus der 1. und 2. Bundesliga haben die Hersteller noch ein paar Hochkaräter mitgebracht. Oh Wunder, ich kenn mal wieder keinen. Plaudern kann man aber mit allen super nett – über Floorball versteht sich. Dreimal am Tag gibt’s ein Showgame. Philipp Hamann zeigt erst mal ein paar Zorro Moves und dann geht es 2 vs. 2, da das Spielfeld doch recht klein ist. Es macht tierisch Spaß zu sehen was die Schweden wie Henrik Quist, Martin Fagerlind & Jimmie Magnusson drauf haben. Magnus Svensson war leider verletzt und dann nur zum Foto Shooting da. Aber auch unsere deutschen Jungs hatten sichtlich Spaß und konnten ebenfalls überzeugen.
Mein Job war es die Zuschauer anzusprechen und ihnen unseren tollen Sport näher zu bringen. auf den Mund gefallen bin ich ja nicht und hatte deshalb viel Spaß dabei die Leute auf deutsch, englisch oder spanisch vollzuquaselln.
Floorball Village ISPO 2010 – Go for it!
Fast zwei Wochen ist es her, da saß ich wie jetzt auch gerade im ICE heimwärts von München nach Frankfurt. Fünf Tage ISPO 2010, genauer gesagt fünf Tage Floorball Village hinter mir. Müde war ich, aber gelohnt hat es sich allemal. Doch von vorne.
Samstag Aufbau, wir sollten um 11h vor Ort sein. Ich war um 12h dort, zu tun gab es ein wenig um 15h. Ausschlafen wäre schöner gewesen
Egal, Leute kennenlernen, Lage checken, Namen lernen, wer spielt wo in welcher Liga. Ich hab mal voll kein Plan. Außerhalb Hessens kenne ich namentlich vielleicht noch ein paar Nationalspieler wie die Holtz oder Mucha Brüder. Naja, wird mir keiner übel genommen haben. Vier der fünf fest Angestellten Mitarbeiter der IFF sind ebenfalls vor Ort, alles Finnen – klar, IFF Headquarter sitzt ja in Helsinki. Nicht gewusst? Ich auch nicht wirklich, habs aber geahnt
Mir fehlt noch etwas der Blick über den hessichen Tellerrand hinaus, aber hey – einfach keine Zeit für sowas. Mein ausbaufähiges Wissen über die Verbandsstrukturen der IFF kommen nicht bei allen IFF Mitarbeitern gut an. Egal. Kennt einer von denen den TSV Berkersheim? Nein. Siehste. Was alle verbindet… Floorball. Logisch. Gespräche unter den Helfern drehen sich also zu 95% um Floorball – genial! Deshalb war ich da.
Nach dem Aufbau geht’s ins Hotel. Hotel, hm, Zimmer teilen – kein Problem. Französisches Bett teilen… hm, muss nicht sein. Muss doch, gibt nichts anderes. Man gönnt sich ja sonst nichts. Danke Philipp für vier disziplinierte “ich-bleib-auf-meiner-Seite” Nächte! Sagen wir es mal so, das Hotel war recht originell.




